iWear Flex: die Apollo-Handelsmarke der Menicon Miru 1day UpSide
Ist die iWear Flex mit der Miru 1day UpSide identisch?
Ja: Die iWear Flex und die Menicon Miru 1day UpSide sind physikalisch dieselbe Linse mit zwei Namen. iWear ist keine eigenständige Herstellermarke, sondern die Handelsmarke von Apollo-Optik – gefertigt wird die Flex von Menicon als Miru 1day UpSide. Das zeigt sich schon am Material Midafilcon A, aber auch an Wassergehalt, Sauerstoffdurchlässigkeit, Basiskurve (die Wölbung der Linsenrückfläche, die zur Hornhaut passen muss), Durchmesser und Dioptrienbereich – alle Werte stimmen bis auf die Nachkommastelle überein, sogar der Wechsel von 0,25er- auf 0,50er-Schritte ab −6,50 Dioptrien. Auch die offizielle iWear-Produktseite nennt für die Flex mit MeniSilk Air, NanoGloss Pro und Smart Touch ausschließlich Menicon-Technologien. Wurde Ihnen die Miru 1day UpSide angepasst, tragen Sie mit der iWear Flex also dieselbe Linse – und der Preisvergleich lohnt sich in beide Richtungen.
Was sagt der Dk/t-Wert von 91 über den Tragekomfort aus?
Menicon nennt für die iWear Flex einen Dk/t-Wert von 91, gemessen bei −3,00 Dioptrien und einer Mitteldicke von 0,07 Millimetern. Der Dk/t-Wert gibt an, wie viel Sauerstoff durch das Linsenmaterial zur Hornhaut gelangt – je höher der Wert, desto durchlässiger das Material. Weil sich die Linsendicke mit der Stärke ändert, gilt dieser Wert exakt nur für den genannten Messpunkt. Eine Übernachttragezeit muss er nicht abdecken: Die Flex ist eine Tageslinse, getragen nur tagsüber, und die Hornhaut regeneriert nachts ohne Linse. Den Sauerstofftransport übernimmt vor allem der Silikonanteil im Material, während die 56 Prozent Wassergehalt für die Weichheit sorgen. MeniSilk Air ist dabei bewusst nachgiebig ausgelegt – die Weichheit eines Hydrogels, kombiniert mit der Handhabbarkeit eines Silikon-Hydrogels.
Wie funktioniert der Smart-Touch-Blister der iWear Flex?
Die iWear Flex liegt im Blister nicht wie in einer klassischen Blisterschale, sondern ruht auf einer kleinen Wölbung – mit der Vorderfläche nach oben. Sie greifen sie deshalb von außen und berühren die Rückfläche nicht, die später auf der Hornhaut aufliegt. Zwei typische Anfängerprobleme fallen damit weg: das Umstülpen der Linse und die Frage, ob sie richtig herum liegt. Menicon beziffert die Anwendung als doppelt so schnell wie bei konventionellen Blistern. Wenn Sie morgens regelmäßig mit der Ausrichtung hadern oder aus hygienischen Gründen möglichst wenig Kontakt zur Linsenrückseite wollen, ist das der Grund, gerade zu dieser Tageslinse zu greifen.
Was bewirken Oberfläche und Randdesign der iWear Flex?
Die Oberfläche der iWear Flex ist mit NanoGloss Pro nanometergenau geglättet, was Lipidablagerungen und die Anlagerung von Biofilm reduzieren soll. Bei einer Tageslinse wirkt sich das weniger auf die Pflege aus – die entfällt ohnehin – als auf die Sauberkeit am Abend eines langen Tragetags. Apollo hebt außerdem hervor, dass das Randdesign über alle Stärken hinweg gleich bleibt: Ändert sich später Ihre Korrektur, bleibt das Lidgefühl beim Blinzeln also unverändert.
Für wen eignet sich die iWear Flex?
Die iWear Flex eignet sich für Kurz- und Weitsichtige, die eine sphärische Tageslinse mit Standard-Basiskurve suchen – ohne Astigmatismus- oder Presbyopie-Korrektur, denn dafür führt Apollo die iWear Flex astigmatism und die iWear Flex for presbyopia als eigene Artikel. Der Dioptrienbereich reicht von +6,00 bis −13,00 und deckt damit auch ausgeprägte Kurzsichtigkeit ab. Basiskurve und Durchmesser sind mit 8,4 und 14,2 Millimetern fest vorgegeben; wer eine abweichende Basiskurve angepasst bekommen hat, findet hier keine Alternative. Der UV-Filter der Klasse 2 blockt nach Herstellerangabe 84 Prozent der UV-A- und 96 Prozent der UV-B-Strahlung, schützt aber nur den von der Linse bedeckten Bereich und ersetzt keine Sonnenbrille.