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Tragen Sie mindestens die Sphäre eines Auges ein.
Nicht berücksichtigt: 166 Linsen ohne Parameterangaben im Katalog.
Wer Kontaktlinsen ausprobieren möchte, hat meist nur seinen Brillenpass zur Hand. Die Werte darin sind ein guter Anhaltspunkt, aber sie lassen sich nicht eins zu eins übernehmen. Vier Dinge unterscheiden die Brille von der Linse.
Ein Brillenglas sitzt etwa 12 Millimeter vor dem Auge, eine Kontaktlinse direkt darauf. Dieser Abstand verändert die Wirkung einer Stärke. Bis etwa ±4 Dioptrien ist der Unterschied kleiner als eine Viertelstufe und fällt beim Runden weg. Darüber wird er sichtbar: Kurzsichtige brauchen als Linse etwas weniger Minus, Weitsichtige etwas mehr Plus. Aus −6,00 werden zum Beispiel −5,50, aus +6,00 werden +6,50. Der Rechner rechnet das je Hauptschnitt aus, bei torischen Werten also getrennt für Sphäre und Zylinder.
Augenärzte notieren die Hornhautverkrümmung oft als Plus-Zylinder, Augenoptiker und Kontaktlinsenhersteller als Minus-Zylinder. Beides beschreibt dieselbe Korrektur. Der Rechner erkennt einen Plus-Zylinder am Vorzeichen und überträgt ihn in die Minus-Schreibweise: Sphäre plus Zylinder ergibt die neue Sphäre, der Zylinder wechselt das Vorzeichen, die Achse dreht sich um 90 Grad.
Kontaktlinsen gibt es nicht in jedem Wert. Stärken werden in Viertelschritten bis ±6,00 und darüber in halben Schritten gefertigt, Zylinder meist nur als −0,75, −1,25, −1,75 und −2,25, Achsen in 10-Grad-Schritten. Liegt ein Brillenwert genau zwischen zwei Stufen, zeigt der Rechner beide und lässt die Entscheidung der Anpassung. Ein Zylinder bis −0,50 wird meist gar nicht als torische Linse ausgeglichen, sondern zur Hälfte in die Stärke eingerechnet.
Zwei Werte fehlen auf jedem Brillenpass: die Basiskurve (BC) und der Durchmesser (DIA) der Linse. Sie hängen von der Krümmung Ihrer Hornhaut ab und werden bei der Anpassung gemessen. Auch ob Ihre Augen Linsen vertragen und ob die umgerechnete Stärke wirklich scharf ist, zeigt sich erst dort. Die Werte aus diesem Rechner sind deshalb eine Orientierung für das Gespräch mit dem Augenoptiker, kein Ersatz dafür. Kontaktlinsen sind Medizinprodukte.
Nein. Die Brillenwerte sind ein guter Anhaltspunkt, aber Kontaktlinsen brauchen zusätzlich Basiskurve und Durchmesser, die nur die Anpassung liefert. Dort wird auch geprüft, ob die umgerechnete Stärke wirklich passt und ob Ihre Augen Linsen vertragen.
Augenärzte notieren die Hornhautverkrümmung oft als Plus-Zylinder, Optiker und Kontaktlinsenhersteller als Minus-Zylinder. Beides beschreibt dieselbe Korrektur. Der Rechner rechnet um: Sphäre plus Zylinder ergibt die neue Sphäre, der Zylinder wechselt das Vorzeichen, die Achse dreht sich um 90 Grad.
Viele multifokale Linsen gibt es nicht in jedem Additionswert, sondern in zwei oder drei Stufen. Welche Stufe zu Ihrem Nahzusatz gehört, legt der Hersteller fest, zum Beispiel LOW bis +1,25, MEDIUM bis +2,00 und HIGH darüber. Die Ergebnisliste zeigt die Stufe je Produkt.