iWear Flex for presbyopia: multifokale Tageslinse aus Silikon-Hydrogel
Für wen eignet sich die iWear Flex for presbyopia?
Die iWear Flex for presbyopia eignet sich für Menschen, die neben einer Alterssichtigkeit zusätzlich kurz- oder weitsichtig sind – sie gleicht beides in einer Linse aus. Der Stärkenbereich reicht von +5,00 bis −10,00 Dioptrien: bis −6,00 Dioptrien in Viertelschritten, von −6,50 bis −10,00 Dioptrien in halben Schritten. Zylinder- und Achsenwerte fehlen. Wer zusätzlich eine Hornhautverkrümmung korrigieren muss, kommt mit dieser Linse also nicht aus und braucht die torische Schwesterlinse iWear Flex Astigmatism. Als Tageslinse passt sie in den täglichen Gebrauch genauso wie in den Alltag von Trägern, die nur gelegentlich – beim Sport, im Theater, auf Reisen – auf die Gleitsichtbrille verzichten wollen.
Wie funktionieren die zwei Additionsstufen?
Statt einer feinen Additionsskala arbeitet die iWear Flex for presbyopia mit zwei Stufen, denen Ihr Optiker den auf dem Anpassschein notierten Additionswert zuordnet – er wird nicht eins zu eins übernommen. In den Shops erscheinen die Stufen als +1,00 und +3,00. Der Hersteller des Originals führt sie dagegen als LOW und HIGH und empfiehlt LOW bis zu einer Addition von +1,75, HIGH ab +2,00. Optisch liegt die Nahwirkung im Linsenzentrum, die Zonen gehen im sogenannten Neuro Adaptive Design über Zwischenbereiche ineinander über – gedacht als Erleichterung für Umsteiger von Einstärkenlinsen.
Was bedeuten Dk/t, Wassergehalt und Modulus im Alltag?
Die iWear Flex for presbyopia erreicht eine Sauerstoffdurchlässigkeit von 91 Dk/t – dem Kennwert dafür, wie viel Sauerstoff durch die Linse zum Auge gelangt. Das liegt im üblichen Rahmen aktueller Silikon-Hydrogel-Tageslinsen und zählt vor allem an langen Tragetagen. Beim Wassergehalt von 56 Prozent liegt sie im mittleren Bereich, weder am unteren noch am oberen Ende der Skala weicher Linsen.
Ein niedriger Modulus von 0,36 macht die Linse zusätzlich sehr weich und nachgiebig. Die Oberfläche ist laut Hersteller besonders glatt, verringert Reibung und wirkt Ablagerungen entgegen. Mit 0,07 Millimeter Mittendicke zählt sie zu den dünnen Tageslinsen. Der UV-Filter der Klasse 2 hält nach Herstellerangabe 84 Prozent der UV-A- und 96 Prozent der UV-B-Strahlung zurück – er deckt aber nur den von der Linse bedeckten Bereich ab und ersetzt keine Sonnenbrille.
Wie funktioniert das Einsetzen mit Smart Touch?
Bei der iWear Flex for presbyopia ist der Blister so geformt, dass die Linse mit der Außenfläche nach oben liegt und direkt vom Finger aufgenommen werden kann. Das Wenden und die Kontrolle, ob die Linse umgestülpt ist, entfallen. Gerade bei Alterssichtigkeit ist das ein praktischer Punkt, weil sich die Linse ohne Lesehilfe aus kurzer Distanz kaum beurteilen lässt. Eine leichte Blaufärbung macht die Linse zusätzlich im Aufbewahrungsblister und beim Handling sichtbar.
Ist die iWear Flex for presbyopia baugleich mit einem anderen Produkt?
Ja: Die iWear Flex for presbyopia ist die Apollo-Handelsmarke der Menicon Miru 1day UpSide multifocal. iWear-Linsen sind allgemein Apollo-Eigenmarken, hinter denen Produkte etablierter Hersteller stehen; bei diesem Modell stimmen Material, Wassergehalt, Dk/t-Wert, Durchmesser, Stärkenbereich und die beiden Additionsstufen mit dem Original überein – ebenso die Basiskurve, die Wölbung der Linsenrückfläche, die über den Sitz auf dem Auge entscheidet.