Kontaktlinsen Preisvergleich

Nike

Nach 7 Jahren der Forschung hat das amerikanische Unternehmen Bausch & Lomb, zusammen mit dem Sportartikelhersteller Nike, eine Kontaktlinse auf den Markt gebracht, die speziell an die Bedürfnisse von Sportlern angepasst ist. Sie ist in zwei Farben erhältlich und macht das Tragen von Sonnenbrillen überflüssig. Bei schnellen Sportarten, wie z. B. Fussball oder Tennis empfiehlt der Hersteller bernsteinfarbene Linsen zu nehmen. Bei ihr werden die Wellenlängen gezielt aus dem blau-grünen Bereich herausgefiltert, was den Ball deutlich kontrastreicher vom Hintergrund abhebt. Für Sportarten wie Joggen oder Golf wurden die grau-grünen Linsen konzipiert, die das Blendeverhalten bei grellem Sonnenlicht deutlich reduzieren. Beide Arten filtern 95 % der UVA- und UVB-Strahlung und gehören in die Kategorie der weichen Kontaktlinsen.

Damit kennt sich die Firma Bausch & Lomb bestens aus: Sie waren die Ersten die 1971 weiche Kontaktlinsen auf den Markt brachten. Durch ihr besonderes Material schmiegten sie sich weich und sanft an das Auge an und boten so einen höheren Tragekomfort als harte Kontaktlinsen zu dieser Zeit. Eine ebenso innovative Idee war es, die vor ca. 160 Jahre den Startschuss für das Unternehmen Bausch & Lomb möglich machte. 
Im Jahre 1853 suchte der deutsche Auswanderer Jakob Bausch einen Investor für seine Idee. Er wollte die zu dieser Zeit üblichen Monokel mit einem Gummirand umfassen, um so die Handhabung zu verbessern. Monokel waren runde, flache Glasscheiben, ähnlich den heutigen Brillengläsern, die an einer Kette befestigt wurden und bei Sehschwierigkeiten in eines der beiden Augen geklemmt wurden. Das war jedoch nicht so einfach wie gesagt: Ständig rutschten die Gläser wieder aus dem Auge heraus, was dem Benutzer nicht weiter half. Eine Ummantelung der Ränder mit dem neuen Werkstoff Gummi sollte die Lösung bringen und einen festen Sitz des Monokels im Auge sicherstellen. Von dieser Idee konnte der gelernte Optiker Jakob Bausch einen anderen deutschen Immigranten überzeugen: Henry C. Lomb. Er finanzierte die erste Manufaktur und wurde Gesellschafter der Firma, die sich ab diesem Zeitpunkt Bausch & Lomb nannte und diesen Namen bis heute beibehalten hat. 

Schnell wuchs das Angebot des Unternehmens. Im Jahre 1875 baute es bereits zusätzlich Mikroskope, und zum Ende des 19. Jahrhunderts umfasste die Produktpalette darüber hinaus Brillen, Kameralinsen und Projektoren. Das nötige Wissen lernte man von den Zeiss-Werken aus Deutschland. 1892 wurde mit ihnen ein Kooperationsvertrag vereinbart und Bausch & Lomb lernte viel über die Herstellung optischer Geräte. Das kam dem Unternehmen auch während der beiden Weltkriege zu Gute. Sie bekamen vom US Militär etliche lukrative Aufträge, die den Fortbestand der Firma sicherten. Besonders die Herstellung von optischen Messgeräten und der berühmten „Ray-Ban“ Sonnenbrillen, die speziell für Piloten entwickelt wurden, machten einen Großteil der Produktion aus. Zeitweise waren die Aufträge des Militärs so umfangreich, dass sie 70 % der Gesamtproduktion einnahmen. 

Heute ist aus dem Unternehmen, das aus einer Idee heraus geboren wurde, ein Global Player geworden. In 36 Ländern hat Bausch & Lomb Niederlassungen und Produktionsstätten eröffnet, unter anderem um die lokalen Gewohnheiten der Kunden besser zu verstehen. Alle Produkte, z. B. Tageslinsen, 30-Tage-permanent-Linsen, sind hochgradig sauerstoffdurchlässig und zeichnen sich durch höchste Qualität aus. Bei der Kooperation mit Nike profitieren nicht nur die beiden Firmen, sondern in erster Linie die Kunden, die sich auf so viel Erfahrung verlassen können.

Kontaktlinsen von Nike im Preisvergleich:

  1. MAXSIGHT Sport