Kontaktlinsen Preisvergleich

Contactlinsen

Die Geschichte der Contactlinsen fängt eigentlich beim guten, alten Monokel an. Im Gegensatz zur Brille klemmte man sich diese Sehhilfe Anfang des 19. Jahrhunderts ins Auge. Eitelkeit war nicht selten das Motiv. Statt permanent ein Drahtgestell zwischen Ohren und Nase zu balancieren, wollte man lieber unauffällig dann seine Sehkraft verstärken, wenn es nötig war.

So verwundert es auch nicht, dass beispielsweise einer der heutigen Marktführer für Contactlinsen sein erstes Geld mit der Herstellung von Monokeln verdiente: Bausch & Lomb. Diese hatten für die Idee, den Tragekomfort mit Kunststoffen, in diesem Falle einer Gummi-Mischung am Außenrand, zu verbessern. Peux a Peux entwickelte man sich so von dem Brillenglas hin zu den ersten, richtigen Contaktlinsen.

Wann es zum ersten Mal welche gab, ist nicht ganz klar. Sicher ist, dass bereits in den 30er Jahren Vorläufermodelle auf Hartglas von einigen Optikern angeboten wurden. Contactlinsen waren damals aber nur etwas für betuchtere Leute und zeichneten sich durch alles andere als hohen Tragekomfort aus. Erst die Erfindung von so genannten biokompatiblen Kunststoffen brachte hier die große Veränderung.

Plötzlich war es möglich, die typischen Probleme beim Tragen von Contactlinsen zu meistern: Gerötete Hornhaut, juckende Augen, ein Trockenheitsgefühl bis hin zu ernsthaften, medizinischen Komplikationen. Denn alle Hartglaslinsen hatten einen entscheidenden Nachteil: Sie trennten Teile des Auges quasi hermetisch von ihrer Umgebung ab.

Biokompatible Materialien sind da anders. Sie lassen Sauerstoff hindurch, ermöglichen den Gasaustausch des Auges mit der Umgebungsluft. Denn der Mensch atmet nicht mit den Lungen allein, jeder Quadratzentimeter seiner Oberfläche „dünstet“ durch seine Poren aus. Besonders wichtig und sensibel ist dieser Prozess beim Auge. Wird er zulange gestört, kommt es zu den beschriebenen Problemen.

Und mehr noch: Die neuen Stoffe ermöglichten es auch, Contactlinsen so zu bauen, dass sie sich dem natürlichen Feuchtigkeitsgehalt des Auges anpassen ließen. Mehr und mehr wurde aus der simplen Glasscheibe ein High-Tech Produkt, dass von führenden Wissenschaftlern der Welt Jahr für Jahr verbessert wird. Durfte man früher Contactlinsen höchstens einige Stunden tragen, so kann man heute einzelne Modelle über viele Monate hinweg durchgehend im Auge behalten.

Fast ein wenig unheimlich, gell? Wie bei einem Cyborg aus schlechten Science-Fiction Filmen werden die menschlichen Makel durch kleine, fast unsichtbare Geräte ausgeglichen. Aber bei Contactlinsen brauchen sie keinen Grund zur Panik haben: Im Gegensatz zu kostspieligen Kinoproduktionen halten sie, was sie versprechen: Immer mehr Menschen greifen daher zur Linse statt zur Brille.

Mittlerweile können sie für jede Witterung, unter fast allen sportlichen und klimatischen Extremsituationen entsprechend angepasste Contactlinsen in den Sortimenten der Hersteller finden. Schauen sie einfach mal hier im Preisvergleich, wir zeigen ihnen nämlich, wo sie zusätzlich auch noch am meisten sparen können.